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Katzengesundheit

Nach WSAVA-, ABVP- und ACVIM-Standards — 29 Fragen

Nach der WSAVA-Leitlinie 2022 gehören zu den Kernimpfungen Panleukopenie (FPV), Herpesvirus (FHV-1) und Calicivirus (FCV), meist als FVRCP-Kombination. Das Schema lautet in der Regel: erste Dosis in der 6.-8. Woche, zweite in der 10.-12. Woche und dritte in der 14.-16. Woche. Auffrischung im Erwachsenenalter: nach 1 Jahr, danach alle 3 Jahre. Die Tollwutimpfung ist in der Türkei gesetzlich vorgeschrieben und je nach Impfstoff jährlich oder alle 3 Jahre erforderlich. Nicht-Kernimpfungen werden je nach Risiko eingesetzt, zum Beispiel FeLV (feline Leukämie) und, kontrovers diskutiert, FIP. Das Impfprogramm sollte immer individuell durch den Tierarzt festgelegt werden.

FLUTD (Feline Lower Urinary Tract Disease) ist ein sehr häufiger Sammelbegriff für Erkrankungen der unteren Harnwege bei Katzen. Symptome: häufiges Urinieren, Pressen, blutiger Urin und Harnabflussstörung, besonders bei Katern. Hauptursachen: idiopathische Zystitis (55-65 %), Struvitsteine und Kalziumoxalatsteine. Vorbeugung: ausreichende Wasseraufnahme fördern, möglichst mit Nassfutter, Stress reduzieren, ein Futter mit passendem Harn-pH wählen, bei Bedarf magnesiumärmer füttern und mehrere Wassernäpfe anbieten. Eine Harnröhrenverstopfung ist ein Notfall und erfordert sofortige tierärztliche Behandlung.

Das empfohlene Alter liegt bei 5-6 Monaten für weibliche Katzen und bei 5-7 Monaten für Kater. Vorteile: Bei weiblichen Tieren sinkt das Risiko für Mammatumoren um 91 %, wenn der Eingriff vor der ersten Rolligkeit erfolgt, und eine Pyometra wird verhindert. Bei Katern werden Hodentumoren verhindert, außerdem nehmen Markierverhalten und Aggression oft ab. Möglicher Nachteil: Das Risiko für Übergewicht steigt, daher sind Portionskontrolle und ein Futter für kastrierte Katzen sinnvoll.

Zahnerkrankungen, vor allem Parodontalerkrankungen, kommen bei 70-80 % der Katzen über 3 Jahren vor. Vorbeugung: 1) Tägliches Zähneputzen ist die wirksamste Maßnahme; verwenden Sie Zahnpasta für Katzen, da menschliche Zahnpasta giftig ist. 2) VOHC-zertifizierte Zahndiäten. 3) Zahnpflege-Snacks und geeignete Kauartikel. Eine jährliche tierärztliche Zahnkontrolle ist empfehlenswert. Unbehandelte Zahnerkrankungen können Nieren-, Herz- und Leberprobleme begünstigen.

Innere Parasiten wie Toxocara cati, Ancylostoma, Giardia und Toxoplasma sind sowohl für die Katze als auch für den Menschen relevant. Typisches Schema: Kätzchen werden im Alter von 2, 4, 6 und 8 Wochen entwurmt. Erwachsene Katzen werden je nach Lebensweise 2-4 Mal pro Jahr behandelt. Freigängerkatzen erhalten häufig alle 3 Monate eine Behandlung, reine Wohnungskatzen meist alle 6 Monate. Toxoplasma ist zoonotisch relevant, daher sollten Schwangere direkten Kontakt mit Katzenkot vermeiden.

Flöhe und Zecken sind sowohl wegen des Unbehagens als auch als Krankheitsüberträger wichtig. Flöhe: die flohbedingte allergische Dermatitis (FAD) ist die häufigste damit verbundene Hauterkrankung, und auch die Umgebung muss behandelt werden. Zecken: auch sie sind in der Türkei als Überträger schwerer Erkrankungen relevant. Wirksame Präparate: Spot-on-Produkte wie Imidacloprid, Fipronil und Selamectin oder orale Präparate wie Fluralaner und Sarolaner. Wichtige Warnung: Permethrin-haltige Mittel für Hunde sind für Katzen hochgradig toxisch und potenziell tödlich.

CKD gehört zu den häufigsten Erkrankungen bei Katzen und betrifft 30-40 % der Katzen über 15 Jahren. Zur Einteilung wird das IRIS-Stufensystem (Stufe 1-4) verwendet. Ernährungsmanagement: Eine Phosphorrestriktion ist die wichtigste Maßnahme, um das Fortschreiten zu verlangsamen. Eine höhere Feuchtigkeitsaufnahme, meist durch Nassfutter, ist hilfreich. Auch eine Omega-3-Supplementierung (EPA/DHA) kann sinnvoll sein. Medizinisches Management: Blutdruckkontrolle, häufig mit Amlodipin, Phosphatbinder bei Bedarf sowie regelmäßige Blut- und Urinkontrollen sind entscheidend.

Hyperthyreose ist die häufigste endokrine Erkrankung bei älteren Katzen, meist über 10 Jahren. Typische Symptome: Gewichtsverlust trotz guten Appetits, Hyperaktivität, vermehrtes Harnen und Trinken, Erbrechen und ein beschleunigter Herzschlag. Diagnose: ein erhöhter Serum-T4-Wert. Behandlungsoptionen: 1) Methimazol zur lebenslangen medikamentösen Behandlung. 2) Radioaktives Jod (I-131), die wirksamste und dauerhafteste Option. 3) Operation. 4) Eine jodarme Spezialdiät wie Hill's y/d. Ohne Behandlung können Herz- und Nierenschäden entstehen.

Diabetes bei Katzen ähnelt häufig einem insulinresistenten Diabetes, vergleichbar mit Typ 2. Risikofaktoren: Übergewicht, männliches Geschlecht, höheres Alter und Bewegungsmangel. Symptome: vermehrtes Harnen und Trinken, Gewichtsverlust, gesteigerter Appetit und Hinterhandschwäche durch diabetische Neuropathie. Behandlung: Insulintherapie, meist mit Glargin oder PZI, kombiniert mit einer kohlenhydratarmen und proteinreichen Ernährung. Der Kohlenhydratanteil sollte idealerweise unter 10 % der Trockensubstanz liegen. Eine Remission ist möglich: Bei früher Behandlung und passender Diät können 50-90 % der Katzen eine Remission erreichen.

Das feline Injektionsstellen-Sarkom (FISS) ist ein seltener, aber schwerwiegender Tumor, der an einer Injektionsstelle entstehen kann. Die berichtete Häufigkeit liegt bei etwa 1 auf 1.000 bis 10.000 Impfungen. WSAVA-Empfehlungen: Impfungen möglichst nicht zwischen die Schulterblätter, sondern an Gliedmaßen oder am Schwanzansatz verabreichen und die Injektionsstelle genau dokumentieren. Eine Schwellung, die länger als 4 Wochen bestehen bleibt, oder eine Masse >2 cm sollte biopsiert werden. Nicht-adjuvantierte Impfstoffe können das Risiko möglicherweise senken.

FIV (Felines Immundefizienzvirus): wird hauptsächlich durch Bissverletzungen zwischen Katzen übertragen. Es ist nicht auf den Menschen übertragbar. FIV-positive Katzen können mit guter unterstützender Betreuung viele Jahre klinisch stabil bleiben. FeLV (Felines Leukämievirus): wird über Speichel und engen Kontakt übertragen und kann Leukämie sowie eine ausgeprägte Immunsuppression verursachen. Für Freigängerkatzen steht eine Impfung zur Verfügung. Bei Aufnahme einer neuen Katze wird ein Test auf beide Viren empfohlen.

Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist die häufigste Herzerkrankung bei Katzen. Prädisponierte Rassen: Maine Coon, Ragdoll, Britisch Kurzhaar und Perser. Symptome: Viele Katzen bleiben lange symptomlos, manche zeigen jedoch plötzlich Atemnot, eine Hinterhandlähmung durch eine Aortenthromboembolie oder versterben plötzlich. Diagnose: Die Echokardiographie ist der Goldstandard. Gentest: Für Maine Coon und Ragdoll steht ein Test auf die MYBPC3-Mutation zur Verfügung. Bei prädisponierten Rassen wird eine jährliche Echokardiographie empfohlen.

Katzen reagieren äußerst empfindlich auf Stress. Typische Anzeichen: unsauberes Harnen, übermäßige Fellpflege, Appetitverlust, Rückzug, Aggression und FLUTD-Schübe. Management: synthetische Katzenpheromon-Diffusoren wie Feliway, ausreichende Ressourcen im Haushalt (die 1+1-Regel pro Katze für Katzentoiletten, Futterstellen, Wassernäpfe und Kratzmöglichkeiten), vertikaler Raum, Spiel und Umweltanreicherung. In schweren Fällen können Medikamente wie Fluoxetin oder Buspiron tierärztlich verordnet werden.

Übergewicht betrifft etwa 25-40 % der Katzen. Wichtige Risiken: Diabetes, FLUTD, Gelenkprobleme, hepatische Lipidose und eine verkürzte Lebenserwartung. Management: tägliche Kalorienmenge berechnen, portionskontrolliert füttern statt freier Fütterung, eine proteinreiche und kohlenhydratärmere Diät wählen und die Aktivität durch Spiel steigern. Ein sicheres Ziel sind 0,5-1 % Gewichtsverlust pro Woche. Wichtiger Hinweis: Zu schneller Gewichtsverlust kann eine hepatische Lipidose auslösen.

Katzen gelten ab 11 Jahren im Allgemeinen als Senioren. Häufige Probleme älterer Katzen: Hyperthyreose, CKD, HCM, Hypertonie, Diabetes, Arthrose, kognitive Dysfunktion und Zahnerkrankungen. Geriatrischer Betreuungsplan: tierärztliche Kontrollen alle 6 Monate, jährliche Blut- und Urinuntersuchungen, Blutdruckmessung, Echokardiographie bei prädisponierten Rassen sowie gegebenenfalls Omega-3-Supplementierung. Früherkennung verbessert Lebensqualität und Lebenserwartung deutlich.

In der Türkei ist die Tollwutimpfung für Katzen gesetzlich vorgeschrieben. Die erste Impfung erfolgt ab dem Alter von 3 Monaten, danach eine Auffrischung nach 1 Jahr und anschließend je nach Impfstoff jährlich oder alle 3 Jahre. Tollwut ist eine tödliche Zoonose, die durch Bisse übertragen wird. Freigängerkatzen haben ein höheres Risiko. Für Reisen in EU-Länder sind eine Tollwutimpfung und ein gültiger Heimtierausweis erforderlich.

Katzenschnupfen ist ein häufiges Infektionssyndrom, das meist durch FHV-1 (felines Herpesvirus) und FCV (felines Calicivirus) verursacht wird. Symptome: Nasenausfluss, Augenausfluss, Niesen, Fieber, verminderter Appetit und insbesondere bei FCV Maululzera. Behandlung: unterstützende Therapie mit Flüssigkeits- und Ernährungsunterstützung, Antibiotika bei sekundären bakteriellen Infektionen und bei Bedarf antivirale Therapie wie Famciclovir gegen FHV-1. Wichtig: FHV-1 bleibt latent und kann in Stresssituationen reaktiviert werden. Die FVRCP-Impfung ist die wirksamste Vorbeugung.

Katzen sind der Endwirt von Toxoplasma gondii. Risiko für Menschen: Besonders relevant ist die Infektion für Schwangere und immungeschwächte Personen. Vorbeugung für Menschen: Die Katzentoilette täglich reinigen, da Oozysten in der Regel erst nach 24-48 Stunden infektiös werden, Schwangere sollten keine Katzentoilette reinigen, Rohfleisch sollte vermieden und bei Gartenarbeit Handschuhe getragen werden. Für die Katze: Die meisten infizierten Katzen bleiben symptomlos. Falls eine Behandlung nötig ist, wird häufig Clindamycin eingesetzt.

Die Panleukopenie (FPV) ist eine hoch ansteckende und potenziell tödliche Viruserkrankung. Bei ungeimpften Kätzchen kann die Sterblichkeit 50-90 % erreichen. Symptome: Fieber, Appetitverlust, Erbrechen, blutiger Durchfall und ein deutlicher Abfall der weißen Blutkörperchen. Übertragung: über Kot, Urin, Speichel und kontaminierte Oberflächen. Das Virus kann in der Umgebung bis zu 1 Jahr überleben. Vorbeugung: Die FVRCP-Impfung ist der wichtigste Kernschutz.

Hypertonie ist bei Katzen häufig und steht oft im Zusammenhang mit CKD oder Hyperthyreose. Zielorganschäden: Netzhautablösung mit plötzlicher Erblindung, neurologische Symptome, Herzvergrößerung und Nierenschädigung. Diagnose: Ein systolischer Blutdruck unter 150 mmHg gilt meist als normal, Werte über 160 mmHg sprechen bei wiederholter Messung für Hypertonie. Behandlung: Amlodipin ist Mittel der ersten Wahl, Telmisartan kann insbesondere bei gleichzeitiger CKD sinnvoll sein. Plötzliche Blindheit ist ein Notfall und erfordert sofortige tierärztliche Behandlung.

Die hepatische Lipidose ist eine schwere Lebererkrankung, die besonders bei Katzen von Bedeutung ist. Hauptursache: Appetitlosigkeit über mehr als 2-3 Tage, wodurch Körperfett in die Leber eingelagert wird. Risikofaktoren: Übergewicht, Stress, Begleiterkrankungen und abrupte Futterumstellung. Symptome: Ikterus, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Apathie. Behandlung: Eine intensive Ernährungstherapie ist entscheidend, oft über eine Ösophagostomie-Sonde, zusätzlich zur intravenösen Flüssigkeitstherapie. Bei früher Behandlung ist die Prognose gut, mit berichteten Genesungsraten von 80-90 %. Rascher Gewichtsverlust bei übergewichtigen Katzen sollte unbedingt vermieden werden.

Osteoarthritis (OA) kann bis zu 90 % älterer Katzen betreffen, wird jedoch häufig nicht erkannt. Symptome: Schwierigkeiten beim Springen, verminderte Aktivität, schlechtere Fellpflege und Zurückhaltung beim Benutzen der Katzentoilette. Behandlung: Meloxicam bei geeigneten Patienten unter Nierenkontrolle, Gabapentin zur Schmerztherapie, Glucosamin/Chondroitin, Omega-3-Fettsäuren, Gewichtsreduktion bei Bedarf und Anpassungen der Umgebung wie niedrige Katzentoiletten und Rampen. Solensia (Frunevetmab), ein Anti-NGF-Biologikum, steht ebenfalls in vielen Ländern zur Verfügung.

Die feline chronische Gingivostomatitis (FCGS) ist eine schwere und schmerzhafte Maulerkrankung bei Katzen. Symptome: ausgeprägte Maulentzündung, Fressstörungen, Maulgeruch und Gewichtsverlust. Ursache: nicht vollständig geklärt; vermutlich immunvermittelt und möglicherweise mit FCV oder FHV-1 assoziiert. Behandlung: Eine vollständige Zahnentfernung ist die wirksamste Maßnahme, mit einer berichteten Besserung bei 60-80 % der Fälle. Zusätzlich können immunsuppressive Therapien wie Prednisolon oder Ciclosporin erforderlich sein. Eine frühe und konsequente Behandlung wird empfohlen.

Epilepsie ist bei Katzen seltener als bei Hunden. Mögliche Ursachen: idiopathische Epilepsie, Hirntumoren, Infektionen wie FIP oder Toxoplasmose, Stoffwechselerkrankungen oder Toxine. Während eines Anfalls: ruhig bleiben, die Katze vor Verletzungen schützen und nichts ins Maul legen. Ein Anfall, der länger als 5 Minuten dauert (Status epilepticus), ist ein Notfall. Behandlung: Phenobarbital ist häufig Mittel der ersten Wahl, zusätzlich können Levetiracetam oder Zonisamid eingesetzt werden.

FIP ist eine schwere Erkrankung, die nach einer Mutation des felinen Coronavirus entsteht. Historisch galt sie als nahezu immer tödlich. Formen: Die feuchte Form führt zu Flüssigkeitsansammlungen in Bauch- oder Brusthöhle, die trockene Form zu granulomatösen Entzündungsherden. Wichtige neue Entwicklung: Seit 2019 werden mit GS-441524 Genesungsraten von 85-90 % berichtet. Der Zugang kann je nach Land und Rechtslage eingeschränkt sein. Die Therapie sollte immer tierärztlich begleitet werden.

Krallenpflege ist sowohl für das Wohl der Katze als auch für die Sicherheit im Haushalt wichtig. Krallenschneiden: in der Regel alle 2-3 Wochen. Es sollte nur die klare Spitze gekürzt werden, nicht der rosafarbene durchblutete Bereich. Entkrallen (Onychektomie): gilt in vielen Ländern, auch in der Türkei, als ethisch nicht vertretbar. WSAVA und AVMA lehnen den Eingriff ab, da er Schmerzen, Gangstörungen und Verhaltensprobleme verursachen kann. Alternativen: regelmäßiges Krallenschneiden, Kratzmöglichkeiten und weiche Krallenkappen wie Soft Paws.

Zu den häufigsten Fehlern gehören: 1) freie Fütterung, die Übergewicht begünstigt; 2) ausschließlich Trockenfutter, was die Wasseraufnahme senken und das FLUTD-Risiko erhöhen kann; 3) Hundefutter, das Taurinmangel, Blindheit und Herzerkrankungen verursachen kann; 4) Rohfleischdiäten mit erhöhtem Risiko für Salmonellen und Toxoplasmen; 5) Milchgabe, obwohl die meisten erwachsenen Katzen laktoseintolerant sind; 6) giftige Lebensmittel wie Zwiebeln, Knoblauch, Schokolade und Xylit; und 7) ein starker Fokus auf fischbasierte Diäten, die zu Thiaminmangel und Struvit-Risiko beitragen können.

Häufige Augenerkrankungen bei Katzen: Konjunktivitis mit Rötung und Ausfluss, oft im Zusammenhang mit FHV-1 oder Chlamydien; Hornhautulzera mit Schmerzen und Blinzeln; Uveitis im Zusammenhang mit FIV, FeLV oder FIP; Netzhautablösung, häufig bei Hypertonie und manchmal mit plötzlicher Erblindung; sowie Glaukom durch erhöhten Augeninnendruck. Notfallzeichen: plötzliche Blindheit, ein schmerzhaft gerötetes Auge oder deutliche Lidanschwellung. Diagnostik: Ophthalmoskopie, Messung des Augeninnendrucks und Fluoreszein-Test. Eine frühe tierärztliche Untersuchung ist wichtig, um dauerhaften Sehverlust zu verhindern.

Häufige Hauterkrankungen bei Katzen: Flohallergiedermatitis (FAD) als häufigste Form, Futtermittelallergien mit chronischem Juckreiz und Hautläsionen, atopische Dermatitis durch Umweltallergene, Dermatophytose (Ringworm/Microsporum) mit zoonotischem Risiko sowie der eosinophile Granulomkomplex als immunvermittelte Erkrankung. Diagnostik: Hautgeschabsel, Pilzkultur und Eliminationsdiät. Behandlung: Je nach Ursache kommen Parasitenkontrolle, Antimykotika, Eliminationsdiäten, Kortikosteroide oder Ciclosporin zum Einsatz.

Die Informationen auf dieser Seite wurden von WSAVA 2022, ABVP und ACVIM Richtlinien von Doç. Dr. Mehmet ÇOLAK erstellt. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt für individuelle Diagnose und Behandlung.

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