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Dieser Inhalt wurde von Doç. Dr. Mehmet ÇOLAK auf Basis wissenschaftlicher Quellen erstellt.
Tiergesundheit

Maul- und Zahngesundheit bei Katzen und Hunden: Gingivitis, Parodontalerkrankung, Stomatitis und Ernährung

Doç. Dr. Mehmet ÇOLAK 07 März 2026 76 Aufrufe

Tierärztlicher Leitfaden zur Maul- und Zahngesundheit bei Katzen und Hunden mit Stadien der Parodontalerkrankung, Zahnresorption der Katze, Stomatitis, COHAT, häuslichem Zähneputzen, VOHC-Produkten und ernährungsmedizinischer Unterstützung.


Erkrankungen von Maulhöhle und Zähnen gehören bei Katzen und Hunden zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Hinweise auf eine Parodontalerkrankung finden sich bei 70-80 % der Katzen und Hunde über drei Jahren. Werden Plaque, Zahnstein, Gingivitis und Parodontitis nicht behandelt, können sie zu Zahnverlust, Schmerzen, verminderter Futteraufnahme und sogar zu systemischen Organschäden an Herz, Nieren und Leber führen. Bei Katzen kommen zudem wichtige und schmerzhafte artspezifische Probleme wie Zahnresorption (FORL) und chronische Stomatitis / Gingivostomatitis hinzu. Dieser Beitrag behandelt Diagnostik, Therapie, häusliche Maulpflege und Strategien zur ernährungsmedizinischen Unterstützung der Zahngesundheit bei Katzen und Hunden.

Warnzeichen, die tierärztlich abgeklärt werden müssen
  • Mundgeruch (Halitosis), oft das erste Zeichen, das Halter bemerken
  • Schmerzzeichen beim Fressen: Futter fallen lassen, einseitiges Kauen, Futterverweigerung
  • Vermehrter Speichelfluss (Hypersalivation), besonders bei Katzen
  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder Kauen
  • Gesichtsschwellung als Hinweis auf einen Zahnwurzelabszess
  • Farbveränderungen der Zähne, einschließlich frakturierter, rosafarbener oder brauner Zähne
  • Bei Katzen: Pfoteln am Maul oder Reiben des Gesichts

1. Zahnanatomie: Grundlegende Fakten

Gebiss des Hundes
  • Milchzähne: 28 Zähne, Durchbruch ab etwa der 3.-4. Lebenswoche
  • Bleibendes Gebiss: 42 Zähne, in der Regel zwischen dem 3. und 7. Lebensmonat vollständig
  • Schneidezähne: 12 zum Erfassen
  • Eckzähne: 4 zum Reißen
  • Prämolaren: 16 zum Schneiden
  • Molaren: 10 zum Zerkleinern
  • Reißzähne: oberer PM4 und unterer M1 als wichtigstes Scherzahnpaar
Gebiss der Katze
  • Milchzähne: 26 Zähne
  • Bleibendes Gebiss: 30 Zähne
  • Schneidezähne: 12, klein und dicht stehend
  • Eckzähne: 4, lang und sehr spitz
  • Prämolaren: 10 zum Schneiden
  • Molaren: 4 mit nur geringer Mahlfunktion
  • Klinischer Hinweis: Katzen sind obligate Karnivoren; ihre Zähne sind auf Schneiden und Reißen, nicht auf Mahlen ausgelegt

2. Parodontalerkrankung: Stadien

Die Parodontalerkrankung ist eine fortschreitende Entzündung und Zerstörung der den Zahn umgebenden Strukturen wie Gingiva, Periodontalband und Alveolarknochen.

Stadium Befunde Reversibilität Behandlung
Stadium 1: Gingivitis Gerötete, geschwollene Gingiva, Plaqueansammlung, leichte Blutung Reversibel Professionelle Zahnreinigung und häusliches Zähneputzen
Stadium 2: Frühe Parodontitis Zahnstein, parodontale Taschen und <25 % Knochenverlust; Halitosis häufig Teilweise reversibel Professionelle Reinigung plus subgingivale Kürettage
Stadium 3: Mittlere Parodontitis 25-50 % Knochenverlust, tiefere Taschen, beginnende Zahnlockerung Irreversibel Fortgeschrittene Parodontaltherapie oder Extraktion
Stadium 4: Fortgeschrittene Parodontitis >50 % Knochenverlust, ausgeprägte Lockerung, Abszesse, oronasale Fisteln Irreversibel Extraktion
Die Kaskade Plaque → Zahnstein → Parodontitis

Zahnplaque ist ein bakterieller Biofilm und kann sich innerhalb von 24-48 Stunden mineralisieren und zu Zahnstein werden. Zahnstein reizt die Gingiva mechanisch und dient als bakterielles Reservoir. Unbehandelt entstehen parodontale Taschen, Alveolarknochenresorption und Zahnverlust. Über Bakteriämie kann eine Parodontalerkrankung zudem Herzklappen, Nieren und Leber beeinträchtigen (Niemiec, 2013).

3. Katzenspezifische Zahnerkrankungen

3.1 Zahnresorption (FORL / Tooth Resorption)

  • Tritt bei etwa 30-70 % der Katzen auf und nimmt mit dem Alter zu
  • Odontoklasten bauen Zahnsubstanz von außen nach innen ab
  • Die zugrunde liegende Ursache ist weiterhin ungeklärt
  • Die Erkrankung ist oft hochgradig schmerzhaft, auch wenn Katzen Schmerzen häufig verbergen
  • Dentalröntgen ist essenziell, weil viele Läsionen unterhalb des Zahnfleischrandes liegen
  • Typ 1: das Periodontalspalt ist sichtbar; Kronen- und Wurzelextraktion sind erforderlich
  • Typ 2: Wurzelankylose liegt vor; bei ausgewählten Fällen kann eine Kronenamputation ausreichend sein

Typische Hinweise

  • Futter fallen lassen
  • Einseitiges Kauen
  • Pfoteln am Maul
  • Verweigerung harter Trockenfutterstücke
  • Kieferschlottern

3.2 Chronische feline Gingivostomatitis (FCGS)

Stomatitis der Katze: starke orale Schmerzen

FCGS ist eine schwere, chronisch-entzündliche Erkrankung der Maulschleimhaut und zählt zu den schmerzhaftesten oralen Erkrankungen der Katze.

  • Prävalenz: etwa 0,7-12 % der Katzen
  • Ätiologie: immunvermittelt; FCV, FHV-1 und FIV können beteiligt sein
  • Klinische Zeichen: starke Maulschmerzen, Hypersalivation, Anorexie, Gewichtsverlust und blutig tingierter Speichel
  • Lokalisation: kaudale Maulschleimhaut, Zunge und Gingiva mit ausgedehnter Ulzeration und proliferativem Gewebe
  • Therapie: Full-Mouth- oder subtotaler Zahnextraktionsansatz mit 60-80 % Ansprechrate; zusätzlich oft Ciclosporin und Schmerztherapie nötig
  • Ernährung: weiches oder flüssiges Futter, begleitet von wirksamer Analgesie und Appetitunterstützung

4. Hundespezifische Zahnerkrankungen

Problem Risikogruppe Beschreibung
Zahnfraktur Alle Rassen, besonders aktive Hunde Häufig durch harte Knochen, Geweihe oder Steine; Frakturen der Reißzähne sind häufig, Pulpaeröffnung erfordert endodontische Therapie oder Extraktion
Persistierende Milchzähne Kleine Rassen wie Yorkshire Terrier, Chihuahua und Pomeranian Bleibende Zähne brechen durch, bevor die Milchzähne ausfallen; daraus folgen Fehlstellungen und Plaqueretention, frühe Extraktion ist angezeigt
Maulhöhlentumoren Ältere Hunde Melanom, Plattenepithelkarzinom und Fibrosarkom sind wichtig; eine frühe Diagnose ist entscheidend
Rassebedingte Zahnengstände Brachyzephale und Toy-Rassen Kleine Kiefer und eng stehende Zähne fördern Plaqueretention und frühe Parodontitis
Gingivahyperplasie Boxer, Collie und Dalmatiner Überschüssiges Zahnfleisch kann Pseudotaschen bilden und eine Gingivektomie erforderlich machen

5. Professionelle Zahnpflege

Professionelle Zahnreinigung (COHAT)

COHAT (Comprehensive Oral Health Assessment and Treatment) wird unter Allgemeinanästhesie durchgeführt.

Ablauf:

  • Allgemeinanästhesie: obligat, da Zahnsteinentfernung am wachen Tier weder sicher noch medizinisch ausreichend ist
  • Dentalröntgen: essenziell zur Beurteilung von Wurzeln und subklinischer Pathologie
  • Supragingivales Scaling: Entfernung sichtbaren Zahnsteins mit Ultraschallscaler
  • Subgingivale Kürettage: Reinigung in parodontalen Taschen
  • Politur: Glättung der Schmelzoberfläche zur Verringerung erneuter Plaqueanhaftung
  • Extraktion: Entfernung nicht erhaltungswürdiger Zähne

Wichtige Hinweise:

  • Zahnsteinentfernung ohne Anästhesie ist nicht sicher und wird vom AVDC abgelehnt
  • Sie entfernt nur sichtbaren Zahnstein und behandelt keine subgingivale Erkrankung
  • Das Tier erlebt Stress und Schmerzen, außerdem besteht Aspirationsgefahr
  • Dentalröntgen ist unverzichtbar für die Beurteilung parodontaler Erkrankungen
  • Präanästhetische Blutuntersuchungen sind besonders bei älteren Tieren wichtig
Warnung vor „Zahnreinigung ohne Narkose“

Verfahren, die als „Zahnreinigung ohne Anästhesie“ oder „awake dental“ vermarktet werden, sind kosmetische Maßnahmen und keine medizinische Therapie. Sie entfernen nur den sichtbaren Anteil des Zahnsteins, erfassen keine subgingivale Erkrankung, erlauben kein Dentalröntgen und übersehen schmerzhafte Pathologien. AVDC, EVDC und WSAVA lehnen diese Praxis ab.

6. Häusliche Maulpflege

Goldstandard: Zähneputzen
  • Häufigkeit: ideal täglich, mindestens jedoch dreimal pro Woche
  • Bürste: weiche Borsten; Fingerbürsten können im Training hilfreich sein
  • Zahnpasta: nur veterinärmedizinische enzymatische Zahnpasta; menschliche Zahnpasta darf nicht verwendet werden, da Fluorid und Xylit toxisch sind
  • Technik: in einem 45°-Winkel am Zahn-Zahnfleisch-Übergang mit kleinen kreisenden Bewegungen putzen
  • Training: am besten früh beginnen, mit schrittweiser Gewöhnung und positiver Verstärkung
Unterstützende Produkte
  • Dentalzusätze fürs Trinkwasser: Chlorhexidin- oder Enzymprodukte können die Plaquebildung verlangsamen
  • Orale Gele und Sprays: Chlorhexidin-Gel kann unterstützen, ersetzt aber das Putzen nicht
  • Dental-Kausnacks: VOHC-anerkannte Produkte bieten mechanische Unterstützung
  • Dentalspielzeug: KONG-ähnliche und Seilspielzeuge können helfen, sofern sinnvoll ausgewählt
Was vermieden werden sollte
  • Sehr harte Kauartikel: gekochte Knochen, Geweihe und Hufe erhöhen das Frakturrisiko
  • Tennisbälle: ihre abrasive Oberfläche kann den Zahnschmelz abreiben
  • Menschliche Zahnpasta: Fluorid und Xylit sind toxisch
  • Steine und Metallgegenstände: häufige Ursachen für Zahnfrakturen
  • „Fingernageltest“: wenn der Gegenstand beim Antippen mit dem Fingernagel hart klickt, ist er zu hart für Hundezähne
Was ist VOHC?

Der VOHC (Veterinary Oral Health Council) bewertet Dentaldiäten, Kausnacks und Trinkwasserzusätze mit kontrollierten klinischen Studien, um zu prüfen, ob sie Plaque oder Zahnstein verringern. Produkte mit VOHC-Siegel erfüllen definierte Wirksamkeitsstandards. Nicht jede Dentaldiät ist VOHC-anerkannt, daher sollte die Produktliste unter vohc.org überprüft werden.

7. Ernährung und Zahngesundheit: Der VetKriter-Ansatz

VetKriter-Ernährungsprinzip

Die Ernährung beeinflusst die Zahngesundheit direkt und indirekt. Dentaldiäten können Plaque und Zahnstein durch mechanische Reinigung reduzieren, ersetzen aber das Zähneputzen nicht. Die allgemeine Nährstoffqualität unterstützt orale Gewebe zusätzlich über Schleimhautintegrität, Immunfunktion und Knochengesundheit.

7.1 Wirkmechanismen von Dentaldiäten

Mechanismus Beschreibung Wirkung
Krokettenform und -größe Größere, speziell geformte Kroketten werden vom Zahn zunächst durchdrungen, bevor sie brechen, und erzeugen einen wischenden Effekt Plaquereduktion um etwa 20-40 % und Zahnsteinreduktion um etwa 40-60 % in VOHC-basierten Studien
Faser-Matrix-Technologie Die Krokette zerfällt verzögert und wischt beim Kauen über die Zahnoberfläche Klarer dentaler Vorteil gegenüber Standardtrockenfutter
Natriumhexametaphosphat (SHMP) Bindet Speichelkalzium und verringert die Mineralisierung von Zahnstein Kann die Zahnsteinbildung um etwa 40-50 % reduzieren
Zink-Polyaspartat Bindet an den Plaquebiofilm und hemmt bakterielles Wachstum Hilft, Plaque und Zahnstein zu reduzieren

7.2 Nährstoffkomponenten zur Unterstützung der Maulgesundheit

Nährstoffkomponente Dentale / orale Funktion Typische Quelle
Kalzium + Phosphor Wesentlich für Zahnschmelz, Knochenstruktur und parodontale Knochenstabilität Knochenmehl, Calciumcarbonat; Zielverhältnis Ca:P etwa 1,2-1,5:1
Vitamin D Unterstützt Kalziumaufnahme und Skelettmineralisierung Fischöl und Leber
Vitamin C Unterstützt Kollagensynthese, Gingivaintegrität und Wundheilung Katzen und Hunde synthetisieren es endogen, unter Stress kann zusätzliche Unterstützung erwogen werden
Omega-3 (EPA/DHA) Antientzündliche Unterstützung, die die Schwere einer Gingivitis mindern kann Fischöl und Lachsöl
Zink Antibakterielle Unterstützung, Wundheilung und Hemmung des Plaquebiofilms Chelatiertes Zink oder Zinksulfat
Vitamin A Unterstützt die Integrität der Maulschleimhaut und die Epithelregeneration Leber und Fischöle
Coenzym Q10 Kann Parodontalgewebe unterstützen und antioxidative Effekte bieten Muskelfleisch, Organfleisch oder gezielte Supplementierung

7.3 Nassfutter vs. Trockenfutter: dentale Bedeutung

Ein verbreiteter Irrtum

Die Annahme, dass „Trockenfutter die Zähne reinigt“, ist weitgehend ein Mythos. Normales Trockenfutter ist für die Zahngesundheit nicht besser als Nassfutter, weil es meist zerbricht, bevor es die Zahnoberfläche abwischt. Spezielle Dentaldiäten mit großen Kroketten, Faser-Matrix-Struktur und SHMP können dagegen einen messbaren Effekt haben. Tiere mit oralen Erkrankungen sollten immer entsprechend dem konkreten Problem gefüttert werden. Katzen mit Stomatitis benötigen häufig weiches Futter, während manche Hunde mit Parodontalerkrankung von einer Dentaldiät profitieren können.

8. Ernährung bei Katzen mit Stomatitis

Fütterungsstrategien
  • Weiches oder pâtéartiges Nassfutter: reduziert die Kaubelastung
  • Flüssige oder mousseartige Diäten: sinnvoll bei starken Schmerzen und gegebenenfalls per Spritze unterstützbar
  • Futter anwärmen: verbessert das Aroma und kann den Appetit steigern
  • Höhere Energiedichte: ermöglicht ausreichende Energieaufnahme bei kleineren Portionen
  • Omega-3-Unterstützung: bietet antientzündliche ernährungsmedizinische Hilfe
Kritische Warnhinweise
  • Anorexie über mehr als 48 Stunden: erhöht bei Katzen das Risiko einer hepatischen Lipidose
  • Schmerzmanagement: eine schmerzärmere Katze frisst eher; Analgesie ist essenziell
  • Ernährungssonde: bei länger anhaltender Inappetenz sollte eine Ösophagostomie-Sonde erwogen werden
  • Gewichtskontrolle: wöchentliches Wiegen und BCS-Monitoring sind wichtig
  • Appetitanreger: Mirtazapin kann unter tierärztlicher Anleitung eingesetzt werden

9. Protokoll zur Nachkontrolle der Zahngesundheit

Altersbezogener Plan der Zahnpflege
Alter Empfohlene Maßnahme
Jungtier (2-6 Monate) Mauluntersuchung, Zählen der Milchzähne und Beginn des Trainings zum Zähneputzen
6-12 Monate Kontrolle des bleibenden Gebisses, Beurteilung persistierender Milchzähne und Etablierung einer Putzroutine
1-3 Jahre Jährliche Mauluntersuchung, Fortführung der häuslichen Zahnpflege und Einsatz von Dentaldiäten oder Kausnacks bei Bedarf
3-7 Jahre Jährliche zahnmedizinische Kontrolle plus COHAT bei Bedarf, mit gezielter Überwachung auf Parodontalerkrankung
Ab 7 Jahren Zahnmedizinische Untersuchung alle 6 Monate, Dentalröntgen und bei Katzen gezieltes Screening auf Zahnresorption

10. Quellen

  1. Niemiec BA. Veterinary Periodontology. Wiley-Blackwell. 2013.
  2. AVDC (American Veterinary Dental College). Position Statements on Companion Animal Dental Scaling Without Anesthesia. 2023.
  3. Reiter AM, Gracis M, eds. BSAVA Manual of Canine and Feline Dentistry and Oral Surgery. 4th Ed. BSAVA. 2018.
  4. Gorrel C. Feline Odontoclastic Resorptive Lesions. In: Veterinary Dentistry for the General Practitioner. 2nd Ed. Elsevier. 2013:165-178.
  5. Lyon KF. Gingivostomatitis. Vet Clin North Am Small Anim Pract. 2005;35(4):891-911.
  6. Logan EI, et al. Dietary influences on periodontal health in dogs and cats. Vet Clin North Am Small Anim Pract. 2006;36(6):1385-1401.
  7. VOHC (Veterinary Oral Health Council). Accepted Products. vohc.org. 2024.
  8. WSAVA Global Nutrition Committee. Nutritional Assessment Guidelines. 2024.
Tags: Diş Zahngesundheit gingivitis Periodontal Stomatit FORL Diş Taşı Plak Katze hund Dental Mama vohc

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