Klettenwurzel (Arctium lappa) wird in Heimtiernahrung als praebiotische Inulinquelle und funktioneller Pflanzenstoff fuer Stoffwechsel- und Leberkonzepte eingesetzt. Der hohe Inulingehalt macht sie vor allem im Zusammenhang mit Mikrobiom und Fermentation interessant.
| Wissenschaftlicher Name | Arctium lappa |
| Quellentyp | Pflanzlich (Wurzel) |
| Funktion | Praebiotikum / Inulin / Botanischer Support |
| Aktive Stoffe | Inulin, Polyphenole, Bitterstoffe |
| Diskussionsniveau | Niedrig |
Klettenwurzel ist als Inulin- und Pflanzenstoffquelle funktionell interessant, insbesondere in Rezepturen mit Fokus auf Mikrobiom und sanften botanischen Support.
Warum wird es zugesetzt?
- Praebiotisch: Inulin kann nuetzliche Darmflora unterstuetzen.
- Fermentationssubstrat: Kann die Bildung kurzer Fettsaeuren foerdern.
- Botanischer Support: Traditionell in Leber- und Stoffwechselkontexten genutzt.
- Pflanzenprofil: Liefert zusaetzliche Polyphenole.
Zu viel Faser
Zu hohe Mengen koennen bei empfindlichen Tieren Gasbildung oder weicheren Kot foerdern. Die Einsatzmenge muss zum Gesamtrezept passen.
Wissenschaftliche FAQ
Ist Klettenwurzel ein Lebermedikament?
Nein. Sie ist ein funktioneller botanischer Zusatz, aber keine zielgerichtete Therapie.
Wissenschaftliche Referenzen
- NRC. Nutrient Requirements of Dogs and Cats. 2006.
- FEDIAF Nutritional Guidelines. 2024.